Der dritte Thuryhammer

Dieser Hammer wurde von Vinzenz Luz und seinem Schwager Sebastian Wimmer um 1500 errichtet. Er lag schon jenseits der Freistädter Burgfriedgrenze. Die Freistädter maßten sich aber Hoheitsrechte über diesen Hammer an, was zu langwierigen Streitereien führte. Man schreckte auch vor Handgreiflichkeiten und Gewalttätigkeiten nicht zurück. Im 19. Jahrhundert wurde wegen der industriellen Konkurrenz der Hammer stillgelegt und das Gebäude dem Verfall preisgegeben.
Der Geldstein des Teufels – 90m flussaufwärts:
Zwei Riesen versperrten einst dem Teufel den Durchgang durch das Thurytal. Sie verlangten für die Freigabe des Weges, dass er auf dem größten Felsen im Wasser solange Geldstücke für sie schlagen sollte, bis der Stein flach wie ein Tisch ist. Der Teufel produzierte 77 Tage und 77 Nächte die Goldstücke. Die beiden Riesen steckten diese in ihre Taschen. Das Gold war aber so schwer, dass sie am 78. Tag mitsamt des kostbaren Tascheninhalts im Boden versanken und nie wieder zum Vorschein kamen.