Der zweite Thuryhammer

Der 2. Hammer, der abgebrannt, neu aufgebaut und zu einem Drahtzug umgewandelt worden war, stellte vorerst den Betrieb ein. Nach dem Tod Wilhelm Thurys 1876 übernahm sein älterer Bruder der Kaufmann Josef Thury den ganzen Besitz.
Teufelssteine im Fluss
Dem Teufel passte es einst gar nicht, dass direkt auf der Granitplatte, unter der sich sein Reich befand, die Stadt Freistadt erbaut wurde. So versuchte er mit vielerlei Bosheiten die Bauarbeiten zu zerstören. Als aber die Stadt fertig war, wurden die Häuser, die Wiesen und die Felder ringsum mit geweihtem Wasser besprengt, so musste der Teufel die Freistädter Senke verlassen. Voller Wut holte er aus der Tiefe seines Reiches die größten Steine die er finden konnte, packte sie in ein Tuch und sauste mit der Riesenladung den Bach entlang, um die Stadt zu zerstören. An dieser Stelle aber platzte das Tuch und die Felsen fielen allesamt in den Fluss. Als der Teufel versuchte sie herauszuholen, läutete plötzlich das Glöckchen der Kirche das Tal herauf und so musste er seinen Plan endgültig aufgeben. Die Teufelssteine aber liegen noch heute unverändert in der Feldaist.

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