St. Peter

Von der Höhe in St. Peter trifft der Blick in nordöstlicher Richtung auf das Kirchlein von St. Michael. Die Sage erzählt, dass zwei Brüder, Peter und Michael, sich auf die Jagd im einstigen Urwald dieser Gegend verloren. Alles Rufen war vergeblich! Erst nachdem sie Feuer entzündet hatten wussten sie, wo sie sich wieder finden können. Zum Dank für diese Rettung erbauten sie an beiden Orten eine Kirche. Dort St. Michael und hier St. Peter. Die gotische Kirche von St. Peter ist schon von weitem durch den niedrigen Turm mit Zwiebelhelm zu erkennen. Im Inneren besonders sehenswert die mit Akanthusblättern reich verzierten Altäre, eine Empore, Maßwerkbrüstung und ein gotisches Taufbecken. Neben der Kirche steht die letzte Station des Kreuzweges, die Kreuzweg-Kapelle. Sie war früher Beinhaus und birgt heute in der Gruft das heilige Grab des Kreuzweges. Gerüchten zufolge soll ein unterirdischer Gang zum Schloss der Stadt Freistadt geführt haben. Er wurde allerdings bis heute nicht gefunden.